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Ohrlöcher selbst stechen

Ich habe es eben ausprobiert und es ist ganz einfach.

Zunächst trinkt ihr eine halbe Flasche Wein, der noch im Kühlschrank steht.

Dann kratzt etwas Eis aus dem Gefrierfach und legt es an euer Ohr. Wenn das Ohr schön taub ist, nehmt eine sterilisierte Stecknadel (einfach kurz in eine Flamme halten) legt einen Apfel, oder eine andere weiche, leicht eindrückbare Unterlage hinter eurer Ohr und bohrt die Nadel mit einem Ruck durch.
Es tut wirklich nicht weh, es ist vielleicht kurz unangehem, das vergeht aber schnell. Der schwierige Teil kommt jetzt erst: ein Ohrstecker muss durch das vorgebohrte Loch. Da die meisten Ohrstecker einen größeren Durchmesser haben als gewöhnliche Näh- oder Stecknadeln, muss man hier noch ein wenig nachbohren. Aber auch hier kann man sich wieder mit Eis aushelfen.

et voilà, hat man sein Ohrloch. Bei mir sind es jetzt die zweiten, eventuell kommt noch auf der linken Seite ein drittes dazu, mal sehen.

Damit sag ich: Gute Nacht!
14.7.13 03:09


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Hoch das Bein

Nachdem ich mit dem tanzen endgültigt aufgehört habe, kommt jetzt die rosarote Rückblick-Phase.
Ich hatte eine Menge guter Gründe mich von meinem Vereinsleben abzuwenden und mich sozusagen neuen Aufgaben zu widmen.
Das macht mich auch glücklich, keine Frage. Der Stress ist weniger geworden und ich habe viel mehr Zeit für allerlei Blödsinn... und trotzdem.

Jedenfalls habe ich beschlossen, nicht alles einfach so wegzuwerfen und habe heute kurzerhand die Tanzschuhe ausgepackt und mal geschaut, was noch so geht.

Leider nicht mehr viel.
Ich bin schrecklich ungelenkig geworden, kriege den Spagat nur noch auf einer Seite hin und mein Bein kommt nicht mal in die Nähe meines Kopfes.

Der Entschluss ist gefasst, ich will mich wieder reinhängen, zumindest privat. Und weil ich Schwierigkeiten habe mich selbst zu motivieren, wird das hier eben meine Motivation :-)

Ich stecke mir erstmal kleine Ziele und berichte hier von meinen Fortschritten (so wie ich mich kenne, in unregelmäßigen Abständen...)
Hui, das wird bestimmt.... lustig!
11.7.13 21:05


Der Schlüsselmeister - ein faszinierender Gegenspieler

Wer "Edna bricht aus" gespielt hat, wird ihn kennen. Den hageren, grünlichen, unheimlichen Mann hinter der Glasscheibe.

Doch was hat es auf sich mit dem Schlüsselmeister?
Sein wahrer Namen bleibt uns verborgen und vorerst auch der Grund, weswegen er in Einzelhaft sitzt.
Er scheint intelligent und berechnend, behält stets einen kühlen Kopf und die Kontrolle über jede Situation. Seine Stimme ist markant und ruhig. Auf der einen Seite möchten wir ihm Vertrauen, weil nur er uns helfen kann aus der Anstalt zu fliehen, auf der anderen läuft uns ein kalter Schauer über den Rücken jedesmal, wenn er uns mit einem gehauchten "Hallo Prinzessin" begrüßt.

Seine Hilfe scheint unverzichtbar und so begehen wir einen folgenschweren Fehler, der uns erst später, mit niederschmetternder Wucht bewusst werden soll: Wir befreien den Schlüsselmeister aus seiner Zelle.

Erst viel später treffen wir ihn wieder und müssen uns der brutalen Wahrheit stellen, als der Schlüsselmeister, den wir befreit haben, den unschuldigen Pastor ermordet und am Deckenbalken der Kirche aufknüpft.

Denn in Wirklichkeit war der Schlüsselmeister keineswegs ein harmloser Irrer mit kleinen, liebevollen Ticks oder Schrullen, wie die anderen, die wir kennen lernen durften. Nein, es hatte durchaus seine Gründe, warum er in Einzelhaft saß und sich nicht wie die anderen Insassen frei bewegen durfte.

Als wäre all dies nicht genug, gibt der Schlüsselmeister nun uns die Schuld am Tod des Pastors. Wir hätten ihn niemals aus seiner Zelle befreien dürfen, wir hätten wissen müssen, dass er gefährlich ist.


Offensichtlich ist er sich der Gefahr, die von ihm ausgeht, bewusst aber nicht in der Lage etwas dagegen zu unternehmen. Er sperrt sich und Edna in die Kirche ein, damit soetwas nicht nocheinmal passiert. Allerdings bereut er es auch nicht unbedingt immerhin weist er die Schuld von sich. Er rechtfertigt sich damit, dass Edna hätte wissen müssen, wozu er fähig ist.
Er übernimmt nicht die Verantwortung für sein Handeln und hat keinen plausiblen Grund dafür. Anscheinend mordet er aus purem, kurzfristigen Vergnügen, denn es lässt sich kein Motiv herausfiltern. Der Mann, der bisher gebildet und ruhig erschien, verliert plötzlich die Kontrolle und gibt den niedersten Trieben ohne erdenklichen Grund nach. Genau das macht ihn so gefährlich.



Schlüsselmeister: "Ah, Edna."
Edna: "Was ist hier passiert? Was hast Du getan?"
Schlüsselmeister: "Das kommt nunmal davon, wenn man einen Irren aus der Anstalt
befreit. Das hättest Du niemals tun dürfen!"
Edna: "Aber ... Aber Du hast doch gesagt, ich soll Dir den Schlüssel
machen!"
Schlüsselmeister: "UND WARUM HAST DU AUF MICH GEHÖRT?!
Ich gehöre nicht in die Freiheit, Edna. Das hätte Dir klar
sein müssen."
Edna: "Jeder hat das Recht auf Freiheit!"
Schlüsselmeister: "Guck Dir den armen Pastor genau an, Edna. So sieht die
Freiheit aus, die Du mir geschenkt hast. Das ist Dein Werk."



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26.6.13 15:16





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